// meinkinoprogramm
Suche // und
Gewinnspiele   Abo
zurück >

Das Leben ist zu lang


Filmkritik
Nach dem Erfolg von "Alles auf Zucker" (2005) dachten alle, Dani Levy sei ein begabter Komödienregisseur. Levy auch. Und so wollte er nun etwas Persönlich-Autobiographisches über das Filmgeschäft machen, wie vor ihm Fellini, Almodóvar, Truffaut. Herausgekommen ist ein als Komödie getarnter Egotrip, eine Mischung aus Selbstmitleid, Eitelkeit, Metaebenen-Murks und Veronica Ferres als radebrechender Russenbraut. Der hypochondrische, jüdische Filmemacher Alfi Seliger (Levy-Lookalike: Markus Hering) will ein Drehbuch über den Mohammed-Karikaturenstreit namens "Mo-haha-med" verfilmen und trifft dabei auf einen prominenten Gaststar nach dem anderen. Nach einem Suizidversuch wendet er sich gegen seinen Schöpfer und schreit Levy an: "Du kannst mich mal schön am Arsch lecken!" Das Filme übers Filmemachen, über die ach so marternden Qualen des Kreativen primär den Kreativen selber interessieren, weiß Levy nicht oder will es nicht wissen. Er hält sich für einen deutschen Woody Allen und nervt mit seiner selbstverliebten Nabelschau, die er auch noch ohne Rhythmus und Sinn inszeniert. Eine Qual, aber für den Zuschauer. (vs)





Regie

Darsteller

Genre
Komödie

Bewertung


Filmstart
26.8.2010

Verleih
X Verleih

Land / Jahr / Länge
D 2010 90 Min.



Zugabe

2 Blu-ray-Pakete zu gewinnen!


meinKinoprogramm

Das Magazin als PDF zum Durchblättern

kulturnews // Top 5

Die besten DVDs







meinKinoprogramm.de - Das Filmportal
© bunkverlag - kulturnews.de | uMagazine.de | Impressum | Mediadaten | Abo | Webtipps